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Am Sonntag, den 15.05.2011, war endlich der Tag gekommen, an dem wir zur 2. Burgenfahrt aufbrechen konnten. Das Wetter war kalt und regnerisch. Aber dies war uns egal, da die Freude auf die Neuauflage der letzt jährigen Burgenfahrt alles überstrahlte. So fuhren wir zur Reitanlage Gut Hohn, wo ab 7:30 Uhr ein herrliches Frühstück einlud, einen Moment zu verweilen. Zeitgleich wurde es auf dem Hof immer betriebsamer, da immer mehr Pferde- anhänger und LKW`s mit ihrem ganzen Equipment eintrafen und sich so die Stellflächen immer mehr füllten. Es stellte sich damit eine herrliche Betriebsamkeit ein, die ein schönes Ereignis verheißen ließ. Mit dem ersten Gespann, das zur freiwilligen Begutachtung durch Toni Bauer losfuhr, wurde auch die Wetterlage trocken, aber nach wie vor kühl, was aber für die Pferde eine ideale „Betriebstemperatur“ erlaubte. Insgesamt ließen sich 23 der 26 startenden Gespanne durch den Deutschland weit bekannten Herrn Toni Bauer begutachten, der eigens für diesen Tag aus Seligenporten (Bayern) angereist war. Die Empfehlungen und Kommentierungen waren sowohl für die um-stehenden als auch für die Fahrer und Beifahrer sehr interessant. Danach ging die Fahrt durch ein wunderschönes Waldstück in Richtung Burg Morenhoven. Im Ort angelangt konnten wir durch das Tor in das herrliche Burg einfahren. Der Weg führte uns über eine Bogenbrücke in den Innenhof. Die Rückfahrt über die Brücke wurde dank der herrlichen Kulisse des alten Wehrturms für viele schöne Fotos ge- nutzt. Im Park der Burg moderierte Herr Konrad Bois für das anwesende Publikum fachmännisch jedes einzelne Gespann. Durch die großzügige Parkanlage führte uns der Weg aus der Burganlage heraus in den Ort und weiter in Richtung Peppenhoven. Dort angelangt fuhren wir durch ein imposantes Tor, wo bereits eine Schar von Interessierten den Worten von Herrn Hans Feldermann lauschte. Er hatte einiges über die Kutschen zu berichten und wies auch auf scheinbar kleine Details hin. Nun war die Fahrkunst der Gespannfahrer gefragt, da man anschließend auf die wunderschöne Hauseigene Kapelle von Gut Peppenhoven zufuhr und mit engem Radius wenden musste. Unter den 26 gestarteten Gespannen befanden sich auch sechs Vierspänner, die allesamt diese enge Wendung fahren konnten. So konnten auch wir als Gespannbesatzung das wunderschöne Gut Peppenhoven noch mal komplett bewundern. Weiter führte uns der Weg über Rheinbach-Niederdrees nach Swisttal-Miel. Hier war die Präsentation der Gespanne in das Programm des Tag der offenen Tür der Golfanlage Schloss Miel integriert. Nach einer kurzen Rast unweit des Schlosses, durften wir in den Innenhof vorfahren. Dort erwartete uns eine riesige Schar von Zuschauern. Es war ein herrliches Gefühl, durch das Spalier der Zuschauer in einem Bogen auf die Freitreppe des Schlosses zuzufahren. Hier wurde jede Kutsche samt Fahrer und Mitfahrern von Herrn Toni Bauer vorgestellt und fachmännisch referiert. Dabei konnte er natürlich die Beobachtungen aus seiner Gespannbewertung eingangs der Fahrt unmittelbar nutzen. Über die Schlossallee führte uns der Weg weiter entlang de r Wasserburgenroute vorbei an Gut Vershoven. Weiter ging die Fahrt auf wunderschönen Feldwegen und über kleine Brücken hinweg nach Gut Capellen. Auch hier hatte sich eine interessierte Zuschauermenge zusammen gefunden. Hier moderierte Herr Adi Faßbender und konnte auch zu gestellten Fragen sehr fachmännische Antworten geben und bis hin ins kleinste Detail erklären. Wir durften nach unserer Präsentation großzügig im wunderschönen Innenhof von Gut Capellen wenden, um uns anschließend dem letzten Abschnitt unserer 25 km langen Strecke zu widmen. Das letzte Teilstück des Weges führte durch den Staatsforst auf wunderschönen Wegen, auf denen schon vor 250 Jahren kurfürstliche Jagden abgehalten wurden. Als wir dann an den großen Erdbeerfeldern vorbei kamen wussten wir, dass wir unserem Ziel, dem Gut Hohn, ganz nah waren. Wir waren glücklich, dass wir erneut an der wunderschönen Burgenfahrt teilnehmen durften und ebenfalls wie im letzten Jahr der Regen genau zum Start der Tour aufhörte. Den Organisatoren und allen fleißigen Helfern sei unser Dank gewiss, da dieser Tag ohne diese perfekte Planung sicherlich nicht so gut hätte funktionieren können. Insbesondere möchten wir uns auch bei den Burgherren und dem Golfclub bedanken, dass wir erneut mit offenen Toren empfangen wurden. Anne und Alexander Stier
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